Compliance & Informationssicherheit
Zentrale Begriffe für Regelkonformität, Datenschutz und IT-Governance in Unternehmen.
Compliance
Einhaltung von Gesetzen, Vorschriften, internen Richtlinien und Standards durch ein Unternehmen.
Informationssicherheit
Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen – Sicherstellung, dass Daten nicht unbefugt verändert, gelöscht oder offengelegt werden.
IT-Compliance
Teilbereich der Compliance speziell für IT: Einhaltung gesetzlicher, vertraglicher und interner Vorgaben im IT-Kontext.
ISMS (Informationssicherheits-Managementsystem)
Systematische Organisation von Richtlinien, Prozessen und Maßnahmen zur Gewährleistung von Informationssicherheit und Compliance.
ISO/IEC 27001 (ISO 2700x)
Internationaler Standard für Informationssicherheits-Managementsysteme — häufig Grundlage für Compliance und Sicherheitsvorgaben.
Audit
Überprüfung und Bewertung der bestehenden IT- und Sicherheitsmaßnahmen eines Unternehmens durch interne oder externe Prüfer.
Datenschutz
Schutz personenbezogener Daten vor unberechtigtem Zugriff, Missbrauch oder Verlust — häufig Teil der Compliance- und Cybersecurity-Strategie.
Interne Kontrolle
Prüfung und Überwachung der Einhaltung von Sicherheits- und Compliance-Standards innerhalb des Unternehmens.
Externe Kontrolle
Überprüfung und Bewertung durch externe Auditoren oder Dritte, z. B. bei Audits oder Zertifizierungen.
Haftung / Bußgelder bei Verstößen
Bei Verstößen gegen Compliance- oder Sicherheitsvorgaben drohen rechtliche Konsequenzen (z. B. Bußgelder, persönliche Haftung der Geschäftsführung).
Cyber Security & Penetrationstests
Methoden und Maßnahmen zur Identifikation, Analyse und Behebung von Sicherheitslücken in IT-Systemen.
Cyber Security
Maßnahmen und Strategien, um IT-Systeme, Netzwerke und Daten vor Cyberangriffen, Datenverlust oder Missbrauch zu schützen.
Penetrationstest (Pen-Test)
Simulierter Angriff auf IT-Systeme, um Schwachstellen aufzudecken und Sicherheitslücken zu identifizieren.
Schwachstellenanalyse
Untersuchung von Systemen auf technische oder organisatorische Sicherheitslücken — häufig Ausgangspunkt für IT-Sicherheitsmaßnahmen.
OSINT (Open Source Intelligence)
Nutzung öffentlich verfügbarer Informationen (z. B. aus dem Internet) für Sicherheitsanalysen oder Risikoermittlungen.
Risikobewertung / Risikoanalyse
Identifikation und Einschätzung möglicher Gefährdungen und Schwachstellen, um entsprechende Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen abzuleiten.
Netzwerksicherheit
Schutz der Netzwerk-Infrastruktur gegen Angriffe, unberechtigten Zugriff oder Datenabfluss.
Zugangs- und Zugriffskontrollen
Mechanismen, die sicherstellen, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf bestimmte Daten oder Systeme haben.
Incident-Management
Prozesse und Maßnahmen, um auf Sicherheitsvorfälle oder Cyberangriffe zu reagieren und Schäden zu minimieren.
Business Continuity / Notfallvorsorge
Planung und Maßnahmen, damit ein Unternehmen auch nach Sicherheitsvorfällen oder Ausfällen weiter betrieben werden kann.
Security Awareness / Schulung
Sensibilisierung der Mitarbeitenden für Sicherheitsrisiken und Schulungen im sicheren Umgang mit IT und Daten.
Logistik-Compliance
Fachbegriffe für Regelkonformität, Arbeitsrecht und Sicherheit in der Lieferkette.
Logistik-Compliance
Einhaltung gesetzlicher, regulatorischer und vertraglicher Vorschriften im Bereich Logistik — von Arbeitsrecht, Sicherheit bis zu Wohnunterkünften und Werkverträgen.
Werkvertrag
Vertragliche Vereinbarung, bei der ein Auftragnehmer Leistungen erbringt; im Compliance-Kontext relevant wegen rechtlicher Risiken wie verdeckter Arbeitnehmerüberlassung.
Mindestlohn
Gesetzlicher Mindeststandard für Löhne — wichtig für die Prüfung von Dienstleistern und Subunternehmern in der Logistik.
Arbeitszeit
Regelung der zulässigen Arbeitsstunden/Schichten — relevant, um gesetzliche Vorgaben und Arbeitsrecht im Logistikbetrieb einzuhalten.
Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
Maßnahmen und Vorschriften zum Schutz der Mitarbeitenden — zentral für Compliance bei physischen Logistik-Standorten und Tätigkeiten.
Wohnunterkünfte (für Mitarbeitende)
Prüfungen der Unterkünfte (z. B. von Subunternehmern), ob sie den rechtlichen Standards entsprechen (z. B. gemäß ASR A4.4).
Physische Sicherheit
Sicherheitsmaßnahmen für Lager, Niederlassungen oder logistische Einrichtungen — z. B. zum Schutz vor Diebstahl, Beschädigung oder unsicheren Zuständen.
Lagerbestand-Kontrollen
Überprüfungen und Revisionen von Lagerbeständen — wichtig für Compliance bei Material- oder Warenlagerung und -verwaltung.
Diebstahlrisiko
Überprüfung, ob Sicherheitsmaßnahmen ausreichen, um Diebstahl, Verlust oder unrechtmäßige Entnahmen zu verhindern.
Restmengen-Handling / Entsorgung
Kontrolle, wie mit Restmengen oder Rückständen umgegangen wird — wichtig für Compliance bei Umweltauflagen, Sicherheit und Qualität.
Regioanalyse / Standortprüfung
Bewertung der Standorte bzw. Niederlassungen hinsichtlich ihrer Einhaltung gesetzlicher und sicherheitstechnischer Anforderungen.
Risikobasierte Prüfung
Prüfmodus, bei dem Standorte oder Prozesse nach Risikomatrix ausgewählt und untersucht werden — dient der Priorisierung von Compliance-Risiken.
Kontrollbasierte Prüfung
Regelmäßige, systematische Überprüfung (z. B. monatlich) von Standorten/Prozessen — erhöht Sicherheit und senkt Risiko systematisch.
Gesundheit der Mitarbeitenden
Prüfung von Arbeitsbedingungen und Unterkünften mit Blick auf Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz-Standards.
Ethische Standards / Unternehmensethik
Vorgaben und Prinzipien, die über gesetzliche Pflichten hinausgehen — wichtig für Reputation, Vertrauen und nachhaltige Zusammenarbeit mit Partnern.
Reputationsschutz
Schutz des Firmenimages durch Einhaltung von Arbeitsrecht, Sicherheit und fairen Bedingungen — ein zentraler Motivation für Logistik-Compliance.
Hinweisgeberschutz & Whistleblowing
Begriffe rund um Meldesysteme, Whistleblower-Schutz und gesetzliche Anforderungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz.
Hinweisgebersystem
Ein System bzw. Verfahren, das Mitarbeitenden, Geschäftspartnern oder Dritten erlaubt, vertraulich oder anonym Missstände, Gesetzes- oder Regelverstöße (z. B. Korruption, Betrug, Datenschutzverstöße) zu melden.
Whistleblower / Hinweisgeber
Eine Person, die im Rahmen eines Hinweisgebersystems Informationen über tatsächliche oder vermutete Verstöße meldet.
Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG)
Deutsches Gesetz, das seit dem 2. Juli 2023 den Schutz von Hinweisgebern regelt; setzt in Deutschland die Richtlinie (EU) 2019/1937 (Hinweisgeberrichtlinie) um.
Richtlinie (EU) 2019/1937
EU-weit geltende Richtlinie zum Schutz von Personen, die Rechtsverstöße melden. Sie verlangt u.a. wirksame, vertrauliche Meldesysteme und Schutz vor Repressalien.
Interner Meldekanal / interne Meldestelle
Ein dem Unternehmen zugeordnetes System, über das Hinweise von Mitarbeitenden oder Geschäftspartnern gemeldet werden können — Teil des Hinweisgebersystems.
Externer Meldekanal / externe Meldestelle
Eine außerhalb des Unternehmens angesiedelte Stelle, an die Hinweise gemeldet werden können — zulässig oder vorgeschrieben, wenn interne Meldestellen nicht greifen.
Anonymität / Vertraulichkeit
Kerneigenschaft eines Hinweisgebersystems: Die Identität der meldenden Person darf geheim bleiben, um Schutz vor Repressalien zu gewährleisten.
Datenschutz / DSGVO-Konformität
Hinweisgebersysteme verarbeiten personenbezogene Daten (des Hinweisgebers und ggf. weiterer Beteiligter) — daher müssen Datenschutzregeln (z. B. DSGVO) eingehalten werden.
Verarbeitung & Aufbewahrung von Meldedaten
Meldungen müssen dokumentiert, geschützt gespeichert und nach gesetzlichen oder unternehmensinternen Vorgaben ggf. gelöscht werden.
Untersuchung / Follow-Up von Hinweisen
Nach Eingang einer Meldung müssen Hinweise geprüft, ggf. untersucht und je nach Ergebnis Maßnahmen ergriffen werden — Teil eines funktionierenden Hinweisgebersystems.
Schutz vor Repressalien / Anti-Retaliation
Hinweisgeber dürfen wegen ihrer Meldung nicht benachteiligt werden — Schutzmechanismus gegen Kündigung, Benachteiligung etc.
Transparenz & Nachvollziehbarkeit
Unternehmen müssen transparent über das Hinweisgebersystem und den Prozess der Bearbeitung informieren — damit Vertrauen und Wirksamkeit gewährleistet sind.
Compliance (im weiteren Sinn)
Hinweisgebersysteme sind Teil eines umfassenden Compliance-Management-Systems: Sie dienen der Aufdeckung, Behandlung und Prävention von Verstößen.
Corporate Governance / Integrität / Ethik
Hinweisgebersysteme fördern Transparenz, Verantwortlichkeit und ethisches Verhalten im Unternehmen — und damit eine Kultur der Integrität.
Financial Process Mining
Fachbegriffe für SAP®-Analyse, Doppelzahlungserkennung und Prozessoptimierung.
Process Mining
Datengestützte Methode zur Analyse von Geschäftsprozessen — extrahiert Prozesseinblicke aus IT-Systemen und identifiziert Ineffizienzen, Abweichungen und Optimierungspotenziale.
Financial Process Mining
Spezialisiertes Process Mining für Finanzprozesse — analysiert Zahlungsströme, Buchhaltungsvorgänge und finanzielle Transaktionen zur Fehlerprävention.
SAP®
Enterprise Resource Planning (ERP) Software — weit verbreitetes System zur Steuerung von Geschäftsprozessen, Buchhaltung und Ressourcenplanung in Unternehmen.
Doppelzahlung
Irrtümliche mehrfache Begleichung derselben Rechnung — führt zu finanziellen Verlusten und kann durch Buchhaltungsfehler oder doppelte Rechnungseinreichung entstehen.
Doppelzahlungsanalyse
Systematische Identifikation doppelter Zahlungen — essenzielles Verfahren zur Sicherstellung der Integrität der Zahlungsabwicklung in SAP® und anderen Systemen.
ProXcash (ProXeer)
Spezialisierte Software-Lösung zur Doppelzahlungsanalyse in SAP® — nutzt KI-gestützte Diagnosen zur automatisierten Erkennung von Dublettenkandidaten.
KI-Diagnose
Künstliche Intelligenz zur Fehleranalyse — erkennt Muster und Anomalien in Zahlungsdaten automatisch und bewertet Dublettenkandidaten.
SAP® ECC
SAP® ERP Central Component — klassische On-Premise Version des SAP®-Systems, weit verbreitet in etablierten Unternehmensstrukturen.
SAP® S/4HANA
Moderne SAP®-ERP-Suite auf In-Memory-Datenbank — Nachfolger von SAP® ECC mit Echtzeitverarbeitung und erweiterten Analysefunktionen.
Cloud & On-Prem
Deployment-Optionen für IT-Systeme — Cloud (externe Server) oder On-Premise (eigene Server), beide von ProXcash unterstützt.
Rechnungsstellung
Formale Zahlungsaufforderung für erbrachte Leistungen — fehlerhafte Prozesse können zu Doppeleinreichungen und -zahlungen führen.
Buchhaltungsfehler
Fehlerhafte Erfassung oder Verarbeitung finanzieller Transaktionen — können zu Doppelzahlungen, falschen Buchungen und finanziellen Verlusten führen.
Zahlungsintegrität
Sicherstellung korrekter und vollständiger Zahlungsabwicklung — Vermeidung von Doppelzahlungen, Fehltransaktionen und finanziellen Verlusten.
Dublettenkandidaten
Potenzielle Doppelzahlungen im System — werden durch automatisierte Analyse identifiziert und zur manuellen Prüfung und Bewertung bereitgestellt.
Datenextraktion
Abruf relevanter Daten aus SAP®-Systemen — Grundlage für die vollautomatische Analyse und Bewertung von Zahlungsvorgängen.
Prozessoptimierung
Verbesserung von Geschäftsabläufen — basierend auf Process-Mining-Erkenntnissen zur Steigerung von Effizienz und Fehlerreduktion.
Null-Fehler-Organisation
Strategisches Ziel der kontinuierlichen Prozessverbesserung — minimiert Fehlerquellen und steigert Qualität durch systematische Analyse und Optimierung.
Vollautomatische Analyse
Automatisierte Datenverarbeitung ohne manuelle Eingriffe — beschleunigt Doppelzahlungserkennung und reduziert Fehleranfälligkeit.
SAPUI5 Design
Moderne Benutzeroberfläche für SAP®-Anwendungen — ermöglicht intuitive Bedienung und konsistente User Experience in ProXcash.
MS-Apps Integration
Anbindung an Microsoft-Anwendungen — ermöglicht nahtlosen Datenaustausch und Integration in bestehende Office-Workflows.
Informationssicherheitsbeauftragter (ISB)
Fachbegriffe für Sicherheitskonzepte, Risikomanagement und umfassenden Datenschutz.
Informationssicherheitsbeauftragter (ISB)
Zentrale Person für Informationssicherheit im Unternehmen — koordiniert alle Sicherheitsaspekte, berichtet an oberste Leitung und steuert den gesamten Informationssicherheitsprozess.
Informationssicherheit
Umfassender Schutz von Informationen und Daten — geht über IT-Sicherheit hinaus und schützt physische, organisatorische und technische Informationsbestände.
IT-Sicherheit
Schutz von IT-Systemen, Netzwerken und Daten — Teilbereich der Informationssicherheit mit Fokus auf technische Sicherheitsmaßnahmen.
Sicherheitskonzept
Fundament der Informationssicherheitsstrategie — maßgeschneiderte Konzepte, zugeschnitten auf individuelle Unternehmensanforderungen und Risikolagen.
Sicherheitsmaßnahmen
Konkrete Schutzaktivitäten zur Informationssicherheit — umfassen technische, organisatorische und personelle Maßnahmen zur Risikominimierung.
Sicherheitsvorfall
Ereignis mit Gefährdung der Informationssicherheit — erfordert gründliche Untersuchung und Entwicklung präventiver Maßnahmen zur Verhinderung künftiger Vorfälle.
Vorfallsuntersuchung
Systematische Analyse von Sicherheitsvorfällen — identifiziert Ursachen, Schwachstellen und entwickelt Maßnahmen zur Verhinderung zukünftiger Vorfälle.
Mitarbeiterschulung / Sensibilisierung
Regelmäßige Trainings zur Informationssicherheit — schafft Sicherheitsbewusstsein, reduziert menschliche Fehlerquellen und stärkt Sicherheitskultur.
Berichterstattung
Direkte Kommunikation zur obersten Leitungsebene — gewährleistet transparente, objektive Einschätzung der Sicherheitslage und vermeidet Interessenkonflikte.
Audit
Systematische Überprüfung der Sicherheitsmaßnahmen — bewertet Effektivität, identifiziert Schwachstellen und empfiehlt Verbesserungen.
Penetrationstest
Simulierter Cyberangriff auf IT-Systeme — testet Sicherheitsmaßnahmen durch kontrolliertes Ausnutzen von Schwachstellen zur Verbesserung der Abwehr.
Cyberangriff
Gezielte Attacke auf IT-Systeme — kann zu Datenverlust, Betriebsunterbrechung und finanziellen Schäden führen, erfordert präventive Schutzmaßnahmen.
Sicherheitslücke
Schwachstelle in IT-Systemen oder Prozessen — bietet Angriffspunkt für unbefugten Zugriff, muss identifiziert und geschlossen werden.
Risikomanagement
Systematische Identifikation und Bewertung von Sicherheitsrisiken — priorisiert Maßnahmen basierend auf Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotenzial.
Datenschutz
Schutz personenbezogener Daten — eng verbunden mit Informationssicherheit, erfüllt DSGVO-Anforderungen und schützt Persönlichkeitsrechte.
Präventive Maßnahmen
Vorbeugende Sicherheitsaktivitäten — verhindern Sicherheitsvorfälle bevor sie eintreten, günstiger und effektiver als reaktive Schadensbegrenzung.
Sicherheitstechnologie
Moderne technische Lösungen zur Informationssicherheit — umfasst Firewalls, Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und KI-gestützte Bedrohungserkennung.
Gesetzliche Anforderungen
Rechtliche Vorgaben zur Informationssicherheit — müssen von Unternehmen erfüllt werden, um Bußgelder und rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.
Compliance-Vorgaben
Branchenspezifische und regulatorische Anforderungen — Einhaltung von Standards wie ISO 27001, KRITIS-V oder branchenspezifischen Sicherheitsrichtlinien.
Kontinuierliche Weiterentwicklung
Fortlaufender Prozess der Sicherheitsverbesserung — passt Maßnahmen an neue Bedrohungen an und hält Sicherheitsniveau aktuell.
Steuerrecht & Steuerstrafrecht
Begriffe rund um Abgaben, Steuerhinterziehung, Selbstanzeige und steuerstrafrechtliche Verfahren.
Steuerstrafrecht
Teilrechtsgebiet des Nebenstrafrechts, das die Einhaltung von Steuervorschriften sicherstellt — umfasst Straftaten wie Steuerhinterziehung gemäß § 370 AO sowie das zugehörige Strafverfahren.
Selbstanzeige (§ 371 AO)
Anzeige einer begangenen Steuerhinterziehung bei den zuständigen Behörden — stellt einen persönlichen Strafaufhebungsgrund dar, wenn sie vollständig, rechtzeitig und ohne Sperrwirkung erfolgt.
Steuerhinterziehung (§ 370 AO)
Vorsätzliche Verkürzung von Steuern oder Erschleichung nicht gerechtfertigter Steuervorteile — Straftat mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren, in schweren Fällen bis zu 10 Jahren.
Steuerverkürzung (§ 378 AO)
Leichtfertige (nicht vorsätzliche) Verkürzung von Steuern — Ordnungswidrigkeit, die weniger schwer geahndet wird als die Steuerhinterziehung.
Steuerfahndung
Spezialabteilung der Finanzbehörden zur Ermittlung und Verfolgung von Steuerstraftaten — führt Durchsuchungen durch und sichert Beweismittel.
Durchsuchung
Maßnahme der Steuerfahndung zur Beweissicherung in Geschäfts- oder Privaträumen — erfordert in der Regel einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss.
Abgabenordnung (AO)
Zentrales Gesetz des deutschen Steuerrechts — regelt das Besteuerungsverfahren, die Rechte und Pflichten der Steuerpflichtigen sowie das Steuerstrafrecht.
Vorsatz (Steuerrecht)
Bewusstes und willentliches Handeln bei der Steuerhinterziehung — der Täter weiß, dass er Steuern verkürzt und nimmt dies billigend in Kauf.
Leichtfertigkeit
Außerachtlassen der gebotenen Sorgfalt bei steuerlichen Pflichten — Voraussetzung für die Ordnungswidrigkeit der Steuerverkürzung (kein Vorsatz erforderlich).
Sperrwirkung (§ 371 Abs. 2 AO)
Umstände, die eine strafbefreiende Selbstanzeige ausschließen — z. B. wenn bereits eine Prüfungsanordnung bekannt gegeben wurde oder die Tat entdeckt ist.
Strafaufhebungsgrund
Rechtlicher Grund, der trotz vollendeter Straftat zur Straffreiheit führt — bei der Selbstanzeige wird die bereits verwirklichte Steuerhinterziehung nicht bestraft.
Geldstrafe / Freiheitsstrafe
Mögliche Sanktionen bei Steuerhinterziehung — Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis 5 Jahre, in besonders schweren Fällen ausschließlich Freiheitsstrafe bis 10 Jahre.
Finanzamt
Zuständige Behörde für die Festsetzung und Erhebung von Steuern — nimmt auch Selbstanzeigen entgegen und leitet ggf. Strafverfahren ein.
Steuererklärungspflicht
Gesetzliche Verpflichtung zur Abgabe von Steuererklärungen — Verletzung kann zu Verspätungszuschlägen, Schätzungen oder strafrechtlichen Konsequenzen führen.
Nachzahlung / Zinsen
Bei erfolgreicher Selbstanzeige müssen hinterzogene Steuern zuzüglich Zinsen nachgezahlt werden — Voraussetzung für die Strafbefreiung.
Steuerberater
Fachberater für steuerliche Angelegenheiten — unterstützt bei der Erstellung von Steuererklärungen, Selbstanzeigen und der Verteidigung in Steuerstrafverfahren.
Schulungen & Weiterbildung
Begriffe rund um Trainings, Awareness und berufliche Weiterbildung in den Bereichen Compliance, Recht und IT-Sicherheit.
Webinar
Online-Seminar oder -Schulung, die über das Internet live oder on-demand durchgeführt wird — ermöglicht ortsunabhängiges Lernen und interaktive Wissensvermittlung.
Awareness-Training
Schulung zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden für bestimmte Themen (z. B. Datenschutz, IT-Sicherheit, Compliance) — Ziel ist die Steigerung des Risikobewusstseins.
E-Learning
Elektronisch gestütztes Lernen mittels digitaler Medien — ermöglicht flexibles, selbstgesteuertes Lernen unabhängig von Zeit und Ort.
IKS (Internes Kontrollsystem)
System aus Regeln, Verfahren und Maßnahmen zur Überwachung und Steuerung von Unternehmensrisiken — unterstützt Management in seiner Kontroll- und Lenkungsfunktion.
Compliance-Schulung
Gezielte Weiterbildung zu regulatorischen Anforderungen, Unternehmensrichtlinien und gesetzlichen Pflichten — dient der Prävention von Regelverstößen.
Datenschutz-Schulung
Training zum sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten gemäß DSGVO — vermittelt Grundlagen und Best Practices für den Arbeitsalltag.
Führungskräfte-Training
Schulungen speziell für Leitungspositionen — vermittelt rechtliche Grundlagen, Haftungsfragen und Managementkompetenzen für den Führungsalltag.
Zertifizierung
Offizieller Nachweis über erworbene Qualifikationen oder bestandene Prüfungen — bestätigt Kompetenz in einem bestimmten Fachgebiet.
Inhouse-Schulung
Weiterbildung, die direkt im Unternehmen vor Ort durchgeführt wird — ermöglicht maßgeschneiderte Inhalte und praxisnahe Anwendung.
Teilnahmebestätigung
Dokument, das die erfolgreiche Teilnahme an einer Schulung oder einem Webinar bescheinigt — dient als Nachweis für Personalakte und Compliance-Dokumentation.
Arbeitsrecht-Grundlagen
Basiswissen über arbeitsrechtliche Regelungen — umfasst Themen wie Arbeitsverträge, Kündigungsschutz, Arbeitszeit und Mitarbeiterführung.
Buchhaltungs-Grundlagen
Einführung in die ordnungsgemäße Buchführung — vermittelt Grundprinzipien für Führungskräfte zur Beurteilung finanzieller Sachverhalte.
Handels- & Gesellschaftsrecht
Fachbegriffe für Rechtsformen, Vertragsgestaltung und rechtssichere Unternehmensführung.
Handelsrecht
Regelt die Rechtsbeziehungen von Kaufleuten untereinander und zu Verbrauchern — umfasst Handelsgeschäfte, Handelsgesellschaften und kaufmännische Pflichten.
Gesellschaftsrecht
Regelt Gründung, Organisation, Führung und Auflösung von Personen- und Kapitalgesellschaften — einschließlich Gesellschafterrechte, Geschäftsführung und Haftungsfragen.
Rechtsformen
Wahl der geeigneten Unternehmensform (z. B. GmbH, AG, GbR, OHG, KG) — entscheidend für Haftung, Steuern und Organisationsstruktur.
Personengesellschaft
Gesellschaftsform wie GbR, OHG oder KG — bei der die Gesellschafter persönlich für Verbindlichkeiten haften und direkt an Geschäftsführung beteiligt sind.
Kapitalgesellschaft
Gesellschaftsform wie GmbH oder AG — juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit und beschränkter Haftung für Gesellschafter.
Gesellschaftervertrag
Regelt Rechte und Pflichten der Gesellschafter — enthält Bestimmungen zu Geschäftsführung, Gewinnverteilung, Ein-/Austritt und Konfliktlösung.
Vertragsgestaltung
Individuelles Erstellen und Anpassen von Verträgen — maßgeschneiderte Regelungen für rechtskonforme und wasserdichte Vereinbarungen.
Geschäftsführung
Leitung und Vertretung der Gesellschaft — umfasst Rechte, Pflichten und Haftungsrisiken des Geschäftsführers oder Vorstands.
Haftung
Verantwortlichkeit für Verbindlichkeiten — je nach Rechtsform persönliche oder beschränkte Haftung der Gesellschafter und Geschäftsführer.
Handelsregister
Öffentliches Verzeichnis für Kaufleute und Handelsgesellschaften — dokumentiert rechtlich relevante Tatsachen und schafft Rechtssicherheit im Geschäftsverkehr.
Kaufmann
Unternehmer, der ein Handelsgewerbe betreibt — unterliegt den besonderen Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) und erweiterten Pflichten.
Unternehmensnachfolge
Rechtzeitige Planung der Übergabe — regelt, wer das Unternehmen weiterführt und minimiert Risiken bei plötzlichem Ausfall der Führung.
Unternehmensgründung
Rechtssichere Aufstellung eines neuen Unternehmens — professionelle Beratung zu Rechtsform, Verträgen und notwendigen Formalitäten.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Standardisierte Vertragsbedingungen — regeln wiederkehrende Geschäftsvorgänge und müssen rechtlichen Anforderungen entsprechen.
Gewinnverteilung
Regelung der Aufteilung von Gewinnen und Verlusten — wichtiger Bestandteil des Gesellschaftervertrags und oft Konfliktursache bei unklarer Regelung.
Ein- und Austritt von Gesellschaftern
Regelung von Beitritt neuer und Ausscheiden bestehender Gesellschafter — erfordert klare vertragliche Vereinbarungen zu Modalitäten und Abfindung.
Insolvenz
Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung eines Unternehmens — erfordert ggf. Anmeldung beim Insolvenzgericht oder Suche nach alternativen Lösungen.
Markenanmeldung
Schutz von Unternehmenskennzeichen und Produktnamen — rechtliche Sicherung der eigenen Markenidentität gegenüber Nachahmern.
Unternehmenskauf / M&A
Kauf, Verkauf oder Fusion von Unternehmen — komplexer rechtlicher Prozess mit Due Diligence, Vertragsverhandlung und Integration.
Auflösung der Gesellschaft
Beendigung der Gesellschaft durch Beschluss oder Gesetz — erfordert saubere Trennung, Abwicklung und Auseinandersetzung zwischen Gesellschaftern.
Wirtschaftsrecht & Wirtschaftsstrafrecht
Fachbegriffe für Strafverteidigung, Compliance-Verstöße und Wirtschaftskriminalität.
Wirtschaftsstrafrecht
Strafrecht zum Schutz des Wirtschaftssystems — umfasst vielfältige Delikte von Betrug über Korruption bis zu Insolvenzstraftaten.
Wirtschaftskriminalität
Straftaten im wirtschaftlichen Kontext — unterteilt in Anlage-, Finanzierungs-, Insolvenz-, Arbeits-, Wettbewerbs-, Gesundheits- und qualifizierte Betrugsdelikte.
Untreue
Missbrauch einer Vermögensbetreuungspflicht — führt zu strafrechtlicher Verfolgung und kann erhebliche Bußgelder und Haftstrafen nach sich ziehen.
Betrug
Vorsätzliche Täuschung zum eigenen Vorteil — umfasst einfache und besonders schwere Fälle mit unterschiedlichen Strafmaßen.
Insolvenzverschleppung
Verspätete Stellung eines Insolvenzantrags — in Deutschland strafbar und kann zur persönlichen Haftung des Geschäftsführers führen.
Geldwäsche
Verschleierung der illegalen Herkunft von Geldern — Einbringen von illegal erworbenen Vermögenswerten in den legalen Wirtschaftskreislauf.
Korruption
Bestechung und Vorteilsannahme im Geschäftsverkehr — schädigt fairen Wettbewerb und führt zu strafrechtlicher und zivilrechtlicher Haftung.
Strafverteidigung
Rechtliche Vertretung bei wirtschaftsstrafrechtlichen Vorwürfen — erfordert interdisziplinäre Expertise in Recht, Wirtschaft und Technik.
Durchsuchung
Ermittlungsmaßnahme bei Verdacht auf Wirtschaftsstraftaten — kann zu erheblichen Betriebseinschränkungen führen.
Beschlagnahme
Sicherstellung von Dokumenten, Software oder Anlagen — kann den Geschäftsbetrieb massiv beeinträchtigen und erfordert schnelles rechtliches Handeln.
Selbstanzeige
Freiwillige Offenlegung begangener Straftaten — kann unter bestimmten Voraussetzungen Straffreiheit oder Strafmilderung bewirken.
Internal Investigation
Unternehmensinterne Ermittlungen — aufdecken und dokumentieren von Compliance-Verstößen zur Risikominimierung und Strafverfolgung.
Betriebsspionage
Ausspähen von Geschäftsgeheimnissen — strafbare Handlung zum unbefugten Verschaffen, Nutzen oder Weitergeben vertraulicher Unternehmensinformationen.
Diebstahl im Unternehmen
Wegnahme von Firmeneigentum durch Mitarbeitende oder Dritte — kann sowohl strafrechtlich als auch arbeitsrechtlich geahndet werden.
Firmenkartenmissbrauch
Unbefugte Nutzung von Firmenkreditkarten — stellt Untreue oder Betrug dar und führt zu Strafverfolgung und arbeitsrechtlichen Konsequenzen.
Bußgeld
Geldstrafe bei Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten — kann gegen Unternehmen und verantwortliche Personen verhängt werden.
Zahlungsunfähigkeit
Unvermögen, fällige Verbindlichkeiten zu begleichen — Insolvenzgrund, der zur Antragspflicht führt.
Überschuldung
Vermögen reicht nicht zur Deckung bestehender Verbindlichkeiten — bei juristischen Personen Insolvenzgrund mit Antragspflicht.
Anlagebetrug
Täuschung bei Kapitalanlagen — Vortäuschen falscher Tatsachen zu Rendite, Sicherheit oder Geschäftsmodell einer Anlage.
Krisenmanagement
Schnelle Reaktion bei wirtschaftsstrafrechtlichen Vorwürfen — Schadensbegrenzung, Kommunikation und strategische Verteidigung zur Minimierung von Reputations- und finanziellen Schäden.
Arbeitsrecht
Fachbegriffe für Kündigungsschutz, Vertragsgestaltung und betriebliche Mitbestimmung.
Arbeitsrecht
Rechtliche Regelungen zum Arbeitsverhältnis — umfasst individuelles und kollektives Arbeitsrecht sowie Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Arbeitsvertrag
Vertragliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer — regelt Arbeitszeit, Vergütung, Aufgaben und weitere Konditionen des Arbeitsverhältnisses.
Kündigung
Einseitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses — muss schriftlich erfolgen und kann ordentlich (mit Frist) oder außerordentlich (fristlos) ausgesprochen werden.
Kündigungsschutz
Rechtlicher Schutz vor unzulässigen Kündigungen — gilt für Arbeitsverhältnisse nach 6 Monaten in Betrieben mit mehr als 10 Mitarbeitenden.
Kündigungsschutzklage
Klage gegen eine Kündigung beim Arbeitsgericht — muss innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden, sonst gilt die Kündigung als wirksam.
Aufhebungsvertrag
Einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses — bietet flexible Regelungen zu Beendigungszeitpunkt, Abfindung und Freistellung ohne Kündigungsfristen.
Abfindung
Einmalzahlung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses — Höhe abhängig von Betriebszugehörigkeit, Alter und Verhandlungsposition, oft 0,5-1 Monatsgehalt pro Jahr.
Geschäftsführervertrag
Spezielle Vertragsform für Geschäftsführer — kein Arbeitsvertrag im klassischen Sinne, erfordert besondere rechtliche Gestaltung und Regelungen.
Betriebsrat
Gewählte Arbeitnehmervertretung im Betrieb — hat umfassende Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte bei personellen, sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten.
Betriebsverfassungsrecht
Regelungen zur betrieblichen Mitbestimmung — umfasst Rechte und Pflichten von Betriebsrat und Arbeitgeber sowie Verfahren bei Beschlüssen und Einigungen.
Betriebsratsbeteiligung
Pflicht zur Anhörung und Information des Betriebsrats — besonders bei Kündigungen zwingend erforderlich, Verstoß führt zur Unwirksamkeit der Kündigung.
Betriebsübergang (§ 613a BGB)
Übergang eines Betriebs auf neuen Inhaber — Arbeitsverhältnisse gehen automatisch über, Arbeitnehmer haben Widerspruchsrecht und besonderen Kündigungsschutz.
Betriebsänderung
Wesentliche Änderung der betrieblichen Organisation — erfordert Interessenausgleich und Sozialplan mit dem Betriebsrat bei erheblichen Nachteilen für Belegschaft.
Sozialplan
Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat — regelt Ausgleich oder Milderung wirtschaftlicher Nachteile für Arbeitnehmer bei Betriebsänderungen.
Abmahnung
Formale Rüge eines Fehlverhaltens — Voraussetzung für verhaltensbedingte Kündigung, dokumentiert Pflichtverletzung und warnt vor Konsequenzen bei Wiederholung.
Verhaltensbedingte Kündigung
Kündigung wegen Fehlverhaltens des Arbeitnehmers — erfordert in der Regel vorherige Abmahnung und erhebliche Pflichtverletzung.
Betriebsbedingte Kündigung
Kündigung aus dringenden betrieblichen Gründen — Wegfall des Arbeitsplatzes durch wirtschaftliche oder organisatorische Maßnahmen, erfordert Sozialauswahl.
Personenbedingte Kündigung
Kündigung wegen in der Person liegender Gründe — z. B. langandauernde Krankheit oder fehlende Eignung, Prognose über zukünftige Pflichtverletzung erforderlich.
Sozialauswahl
Prüfung sozialer Gesichtspunkte bei betriebsbedingter Kündigung — berücksichtigt Betriebszugehörigkeit, Alter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung.
Kündigungsfrist
Zeitraum zwischen Kündigungserklärung und Beendigung — gesetzliche oder vertragliche Fristen abhängig von Betriebszugehörigkeit, mindestens 4 Wochen.
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